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Das Geheimnis des Felskojoten

Das Geheimnis des Felskojoten - Sanna Seven Deers Das Geheimnis des Felskojoten ist ein Buch von Sanna Seven Deers. Es ist am 12. Juli 2013 im Ullstein Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 400 Seiten.

Inhalt

Die 26-jährige Serena wird durch einen Anruf ihres Bruders in Angst und Schrecken versetzt: Fabian wird verfolgt und ist in Nordamerika untergetaucht. Von vorahnungsvollen Träumen geplagt, macht Serena sich gemeinsam mit Fabians Freund, dem Indianer Shane Storm Hawk, auf, ihren Bruder zu finden. Die Suche, bei der sie schnell selbst zu Verfolgten werden, führt durch den Westen der USA bis nach Kanada. Schnell wird klar: Nur wenn Serena den mystischen Zeichen folgt, wird sie Fabian und auch ihr ganz persönliches Glück finden.

(Klappentext)

Erster Satz

„Der Mond schien hell.“

Meinung

Das Cover ist für mich persönlich auffällig, andere würden es vielleicht aber eher als langweilig bezeichnen. Das kommt hier ganz auf den eigenen Geschmack an. Auf dem Cover ist eine Zeichnung eines Kojoten abgebildet, die somit sowohl auf den Titel als auch den Inhalt hinweist. Ansonsten zeigt das Coverbild eine Landschaft, die sich auch im Buch widerspiegelt.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen und gut verständlich. Die Szenen sowie auch die Umgebung sind sehr gut beschrieben. Durch das Zusammenspiel mit den Ureinwohnern könnte man als Leser denken, dass man nichts versteht, aber Sanna Seven Deers beschreibt die Bräuche und Gepflogenheiten sehr genau, sodass dies kein Problem darstellt.

Das Buch besteht aus 24 Kapiteln und einem Epilog. Die Besonderheit bei den Kapiteln ist, dass die Zahlen in römischer Schreibweise geschrieben sind. Das Buch ist in der Vergangenheitsform geschrieben und außerdem aus der Erzählerperspektive. So wird auch zwischen den Handlungssträngen der Charaktere gewechselt und man bekommt unterschiedliche Dinge besser mit.

Die Handlung beginnt sofort ziemlich spannend und fesselte mich dadurch als Leser von Anfang an. Es gibt nur sehr wenige kleine Phasen, wo es mir persönlich zu langatmig ist. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass der Verlauf der Geschichte und ihr Ende nicht eindeutig vorhersehbar sind. Das macht die Handlung meiner Meinung nach noch spannender. Kanada und dessen Ureinwohner kommen gut zur Geltung und es ist insgesamt ein guter Mix aus Vergangenheit bzw. beständiger Kultur und Neuzeit, der im Buch verwendet wird.

Die Charaktere sind sehr gut ausgebaut und überzeugen durch Authentizität. Serena ist eine mutige, junge Frau, die sehr an ihrem Bruder Fabian hängt und alles dafür tun würde, um ihm zu helfen. Das macht sie zu einer sehr charakterstarken Person. Ihr Bruder Fabian kann mit eigens getätigten Fehlern nicht leben und setzt alles daran, sie auszubügeln. Dabei möchte er keine Hilfe, denn er möchte nicht, dass anderen Menschen, die ihm viel bedeuten, etwas zustößt. Shane, Fabians alter Freund und Kollege, ist der Ruhepol. Er vertraut auf Great Spirit und auf die Zeichen der Geister.

Fazit

Ein gelungener Roman, der nicht nur die Weiten Kanadas näher bringt, sondern auch zeigt, was Geschwisterliebe und Freundschaft bewirken kann.